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Wupperfelder Viadukt

Ein Blick in die Nachkriegszeit

Das Foto zeigt das Wupperfelder Viadukt, aufgenommen von der Markusstraße aus, irgendwann Ende der 1950er Jahre. Der Fotograf dieses einzigartigen Dokuments ist leider unbekannt. Es handelt sich um ein bemerkenswertes Zeitzeugnis aus der unmittelbaren Nachkriegszeit im Grenzbereich von Wupperfeld und Wichlinghausen in Wuppertal.

Der Zweite Weltkrieg ist zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise schon einige Jahre vorbei, doch die Spuren des Bombenterrors sind immer noch deutlich sichtbar. Marode Gebäude und Behelfshütten prägen das Bild der Stadt. Trotz der weitreichenden Zerstörungen in vielen Teilen Deutschlands, hatte die Rheinische Strecke relativ viel Glück. Keines der großen Viadukte, wie hier das an der Bartholomäusstraße, wurde zerstört, und die Schäden hielten sich insgesamt in Grenzen.

Dieses Bild ist mehr als nur ein historisches Foto; es ist ein Fenster in eine Zeit des Wiederaufbaus und der Hoffnung. Es erinnert uns daran, wie weit wir gekommen sind und wie wichtig es ist, die Geschichte unserer Städte und ihrer Infrastruktur zu bewahren und zu ehren.

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Roman Reed

Seit 2002 widmet er sich der urbanen Erkundung, indem er unbekannte Orte aufspürt, die oft im Verborgenen liegen, obwohl sie mitten unter uns sind. Seine Entdeckungen hält er fotografisch fest und bereichert sie in seinem Blog mit ausführlichen Recherchen und Texten. Neben seinem Interesse für das Urbexing engagiert er sich auch im Schreiben von Geschichten und Büchern sowie im detailreichen Modellbau.

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